Gesundheit Ernährung Nahrungsergänzung Übergewicht kostenlose Anamnese Unsere Leistungen Erfahrungsberichte News Mediathek Lexikon

Oxidativer Stress und seine Auswirkungen

Jeder Zweite beklagt sich über den zunehmenden Stress in unserer Gesellschaft. Das bestätigt auch der Stressreport der deutschen Bundesregierung, dan dem über 17.000 Probanten teilnahmen. Auch von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird Stress als eines der größten Probleme des 21. Jahrhunders beschrieben. Dafür gibt es vielfältige Ursachen. Vor allem durch Multitasking bzw. Mehrfachbelastungen, ständiger Termin- & Leistungsdruck, häufige Störungen bei unseren Arbeiten sowie monotone und eintönige Arbeiten fühlen wir uns besonders gestresst. Dass Stress jede Bevölkerungs- & Altersgruppe betrifft, zeigt der Stressreport ebenso.

Wer bereits Erfahrungen mit Stress hatte weiß, dass es kein rein mentales Problem ist, sondern ebenfalls körperlich spürbar ist. So wirkt sich jede Art von Stress, egal ob kurzzeitig oder langfristig, entscheidend auf unsere körperlichen Prozesse aus.

Was passiert bei Stress mit unserem Körper?

Wie muss man sich das vorstellen? Vergleichen wir unseren Körper mit einem Kraftwerk, das ständig Energie produzieren muss. Wie bei jeder Herstellung entstehen neben dem gewünschten Endprodukt (bei uns Energie) auch Abfall- und / oder Schadstoffe. Arbeitet unser Körperkraftwerk auf Normalmodus, kann unser Körper die anfallenden Schadstoffe selbständig verarbeiten und abbauen. Doch ist unser Körper rein genetisch noch in der Steinzeit verblieben und für die modernen Anforderungen nicht ausgelegt. Um dies auszugleichen und entsprechend mehr Energie herstellen zu können, müssen unsere Kraftwerke an ihre Grenzen gehen und dauerhaft "überhitzen". Dadurch fallen jedoch so viele Schadstoffe an, dass unser Körper sie nicht mehr allein abbauen kann. Resultat: Unsere Leistung sinkt, wir werden müde, sind quasi ausgebrannt.

Was sind freie Radikale?

Gehen wir etwas näher auf unsere Kraftwerke, die sogenannten Mitochondrien, ein. Diese Mitochondrien erzeugen für unseren Körper Energie, die wir zum Leben benötigen. Dabei fallen Schadstoffe, die sogenannten Freien Radikalen, an, die unser Körper in Normalfall eigenständig abbauen kann. In stressigen Situationen produzieren unsere Mitochondrien nun mehr Freie Radikale als unser Körper eigenständig abbauen (neutralisieren) kann. Dies bezeichnet man als oxidativen Stress.

Doch was passiert nun? Die nicht neutralisierten Freien Radikale greifen unsere Zellen und Zellstrukturen an. Die Zelle wird zerstört und kann keine Energie mehr produzieren. Hält dieser Zustand längerfristig an, hat dies extreme Auswirkungen auf unseren Körper.

Die Folgen für unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit:
Die Energieproduktion sinkt, wir werden schneller müde, erschöpft und können uns nicht mehr so gut konzentrieren.

Oxidativer Stress beeinträchtigt Körper & Geist

Oxidativer Stress schädigt unseren Körper auf der Ebene der Zellen und Moleküle. Wir bemerken ihn zum Beispiel durch folgende Symptome:

- Konzentrationsschwäche
- Müdigkeit oder Energielosigkeit
- Schlafstörungen
- Schwitzen und innere Unruhe

Auch altern wir durch ihn schneller und er kann langfristig zu körperlichen Erkrankungen führen. Die körperliche Leistungsfähigkeit wird durch oxidativen Stress auf Dauer gemindert. Wird er chronisch, kann er Entzündigungen hervorrufen, wodurch Zellen dauerhaft geschädigt werden, was sich schlussendlich auf ganze Organe auswirken kann. Entzündungen sind eine der Hauptursachen und der Grundstein für viele Folgeerkrankungen wie Gefäßschädigungen- & entzündungen, die zu Herz-Kreislaufschwäche führen können. Auch Herzerkrankungen, Alzheimer oder Krebs werde von einem unausgewogenen Verhältnis von freien Radikalen begünstigt und mitverursacht.

Unter Stresshormonen nimmer der Körper schneller zu, denn gerade dann neigen wir dazu, uns ungünstiger zu ernähren. So bewirkt das Stresshormon Cortisol zum Beispiel eine Verlagerung von Fett in den Bauchraum, was Blutzuckerschwankungen begünstigt und zu einer erhöhten Insulinproduktion führt. Heißhunger-Attacken sind vorprogrammiert.

Auch unsere Psyche bleibt nicht verschont. Chronischer Stress ist ermüdend und fördert ein Gefühl von ausgelaugt sein. Auch Ängste, etwas nicht mehr zu schaffen, entwickeln sich oft. Doch am häufigsten tritt die allgemeine Lustlosigkeit als typische Folge von Stress auf.

Antriebslosigkeit und geistige Erschöpfungszustände sind die ersten psychischen Krankheiten, die durch Stress gebildet werden und uns in der Stressspirale immer weiter abwärts treiben lassen. Es folgen Burnout - auch "Erschöpfungsdepression" genannt; ein Zustand, in dem unser gesamter Organismus von der Zelle über die Organe bis hin zur mentalen Ebene massiv in Mitleidenschaft gezogen ist, bis hin zu Depressionen, die eine extreme Situation für unseren Körper darstellen und auf jeden Fall ärztlicher Behandlung bedürfen.

Stress ist ein komplexes Geschehen:
- das für bedrohliche Notsituationen entworfen wurde
- das unser gesamtes System (Körper & Geist) einbezieht
- das bei dauerhaftem Geschehen unsere Lebensqualität erheblich schmälert und zu körperlichen und seelischen Erkrankungen führt.

Stress ist wegen seiner weitreichenden Konsequenzen und seiner Häufigkeit zu einem ernsthaften Thema geworden. Die aktuellen Zahlen vieler Studien und Befragungen sprechen eine eindeutige Sprache!

Was hilft gegen oxidativen Stress?

Stress zu vermeiden ist uns oftmals nicht möglich. Doch dank sogenannter Mikronährstoffe ist es uns möglichlich, zumindest etwas gegen die Folgen zu tun und dafür zu sorgen, dass unser Körper besser und gesünder mit stressigen Situationen umgehen kann.

Mikronährstoffe können oxidativen Stress im Körper neutralisieren und gleichzeitig neue, frische Energie für Körper und Geist bereitstellen. Klingt erstmal ganz einfach, doch die Realität sieht anders aus. In stressigen Situationen versorgen wir in der Regel unseren Körper nicht ausreichend mit diesen Stoffen, denn je größer der Stresspegel, desto eher greifen wir aus Zeitmangel zu Fertiggerichten, lassen Mahlzeiten ausfallen oder greifen zu Süßwaren wie Schokolade oder Weingummi. Doch dies sind alles Dinge, die den oxidativen Stress begünstigen. Auch der Genuß von Nikotin erhöht den oxidativen Stress massiv. Durch das Rauchen einer einzigen Zigarette nehmen wir Milliarden (>1.000.000.000) Freie Radikale auf, die der Körper zusätzlich abfangen muss. Dem Kopf wird das Gefühl kurzfristiger Entspannung suggeriert, doch tatsächlich bedeutet das Rauchen einer Zigarette für den Körper enormen Stress.

Was unser Körper also in stressigen Zeiten dringend benötigt, enthalten wir ihm vor. Denn er braucht kein Nikotin oder Zucker, sondern besonders viele Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Richtig kombiniert, können sie zwei Dinge gleichzeitig bewirken:

1. Stress neutralisieren
2. Energieproduktion anregen

Stress neutralisieren mit Antioxidantien

Wir haben bereits gelernt, dass unser Körper mehr Energie bereitstellen muss, wenn er mehr leistet und dadurch ebenfalls mehr Freie Radikale entstehen, die zu unerwünschten Nebenwirkungen führen und unseren Körper und Geist stressen.

Die Lösung für das Problem heißt: ANTIOXIDANTIEN.

Antioxidantien in Form von Enzymen, Vitaminen und bioaktiven Pflanzenstoffen sind ein äußerst wirksames Mittel gegen Freie Radikale.

Antioxidantien sind Stress-Killer
Je höher unser Stresslevel, desto mehr Antioxidantien benötigen wir für unseren Körper und Geist, um unsere Leistungsfähigkeit zu erhalten und unsere Gesundheit zu schützen.

Als besonders wirksam sind folgende Mikronährstoffe bekannt:

- Resveratrol
- Chlorophyll
- Grüner Tee
- Vitamin E
- Selen

Energieproduktion anregen durch Mikronährstoffe

Gerade in stressigen Zeiten benötigen wir besonders viel Energie, sowohl körperlich als auch mental. Durch den gezielten Einsatz von Mikronährstoffen ist es möglich, die Energieproduktion im Körper anzukurbeln und dadurch die Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Als besonders wirksam sind in diesem Zusammenhang folgende Mikronährstoffe bekannt:

- B-Vitamine
- Cholin
- Co-Enzym Q10
- Eisen
- L-Carnitin

Sport & Erholung mindert Stress

Jede Bewegung trägt dazu bei, den Stresslevel zu minimieren. Genetisch gesehen ist Stress für Bewegung gemacht, doch sollte mehr Sport im Alltag nicht gleichzeitig zu mehr Stress führen. Passen Sie Ihr Sportprogramm Ihren Freiräumen und Lebensbedingungen an, d.h. nicht direkt ein "5-Tage-Joggingprogramm" starten. Zugegebener Weise brauchen das manche Menschen, anderen wiederum genügt der eine oder andere gemütliche Spaziergang. Finden Sie Ihr persönliches Maß an Bewegung. Dann wird das Stresshormon Adrenalin abgebaut, was den Körper entlastet und befreit. Nebenbei bleibt die Figur noch in Form und Glückshormone werden ausgeschüttet.

Achtung!! Um langfristig Stress abzubauen hilft Bewegung nur in Kombination mit ausreichenden Erholungs- & Entspannungsphasen. Es hilft die innere Unruhe abzubauen, um dann tiefer zu entspannen. Doch leider haben wir oft nicht die Zeit dazu. Fangen Sie daher auch hier klein an, mit kleineren Unterbrechungen, 5 Minuten Beine vertreten oder einfach mal etwas an die frische Luft gehen.

Weitere Informationen zum Thema Bewegung und Entspannung.

Zusammengefasst
Stress hat ganz unterschiedliche Auswirkungen auf uns und unseren Körper. Positiv ist jedoch, dass wir gegen die Folgen von Stress etwas unternehmen können.

1. Körperlichen Stress mit Antioxidantien neutralisieren
2. Energieproduktion durch Mikronährstoffe anregen

Können Sie dann noch etwas Bewegung in Ihren Alltag integrieren, bleiben Sie sowohl körperlich, als auch geistig immer leistungsfähig - egal wieviel Stress auf Sie zukommt!